Geschäftsführungsvergütung 2026: Was öffentliche Unternehmen jetzt wissen und angehen sollten
Neue PwC-Studie zeigt: Marktgerechte Vergütung, Governance und Entgelttransparenz werden zur gemeinsamen Managementaufgabe
Frankfurt, 30. August 2026 – Der Wettbewerb um qualifizierte Talente verschärft sich. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an Transparenz, Nachvollziehbarkeit und Governance in der Vergütung. Die neue PwC-Studie „Vergütung in öffentlichen Unternehmen 2026 – Geschäftsführung und Vorstand“ zeigt, wo der Markt steht und welche Handlungsfelder jetzt in den Fokus rücken. Die aktuelle Erhebung umfasst 148 öffentliche Unternehmen für das Vergütungsjahr 2025 und betrachtet unter anderem Ziel- und Ist-Direktvergütung, variable Vergütungsbestandteile, Nebenleistungen und betriebliche Altersversorgung.
Von Sandra Golla, Arne Ferbeck, Jörn Grey, Pia Pleines-Müller, Jannick Dietz und Lisa Friederichs
EU-Entgelttransparenzrichtlinie – von der regulatorischen Vorgabe zur Rewards-Agenda
Zum 7. Juni 2026 endete die Umsetzungsfrist der EU-Entgelttransparenzrichtlinie. Unternehmen sollten die verbleibende Übergangsphase jetzt gezielt nutzen.
Noch liegt in Deutschland jedoch kein nationales Umsetzungsgesetz vor. Ein Referentenentwurf war ursprünglich für Anfang 2026 angekündigt, steht aber weiterhin aus. Eine von der Bundesregierung eingesetzte Expertenkommission zur „bürokratiearmen Umsetzung“ der Richtlinie hat bereits im Herbst 2025 ihren Abschlussbericht vorgelegt, dieser enthält jedoch keine einheitliche Linie und in zentralen Fragen bestehen unterschiedliche Auffassungen zwischen den beteiligten Interessengruppen, was sich auch in verschiedenen Sondervoten widerspiegelt.
Von Sandra Golla, Arne Ferbeck, Jörn Grey, Pia Pleines-Müller, Jannick Dietz und Lisa Friederichs
PwC-Studie: DAX-Vorstandsvorsitzende erhalten 18 Prozent höhere Zielvergütung
Median steigt auf 6,386 Mio. Euro. Variable Vergütung bleibt dominierend, Frauen bleiben in Vorstandsspitzen unterrepräsentiert.
Frankfurt, 24. September 2026 – PwC Deutschland hat die aktuelle Studie zur Vorstands- und Aufsichtsratsvergütung in den Dax-160-Unternehmen für das Berichtsjahr 2025 veröffentlicht. Die Analyse zeigt, dass die Zielgesamtvergütung von Vorstandsvorsitzenden in allen betrachteten Indizes weiter gestiegen ist. Gleichzeitig bleibt die erdienungsorientierte Offenlegung nach § 162 AktG (Auslegung 2) der vorherrschende Marktstandard. Sie stellt den Zusammenhang zwischen erbrachter Leistung und Vergütung transparenter dar und verbessert damit die Nachvollziehbarkeit für Investoren und weitere Stakeholder.
Die Studie bietet Unternehmen eine aktuelle Marktgrundlage für Vergütungsbenchmarks, Angemessenheitsprüfungen und die Weiterentwicklung ihrer Vergütungssysteme.
Von Sandra Golla, Pia Pleines-Müller, Jannick Dietz und Lisa Friederichs

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